„Junger Rat für Eva Högl“

Im Gespräch mit dem Kurs des Lessing-Gymnasiums. Die Schüler*innen berieten mich zu verschiedenen Themen der öffentlichen Sicherheit...

Wenn sich das Schuljahr zum Ende neigt, stehen in dieser Legislaturperiode jedes Jahr besonders spannende Termine an. Denn dann präsentieren mir die teilnehmenden Schulklassen ihre Ergebnisse des „Jungen Rat für Eva Högl“.

Beim „Jungen Rat für Eva Högl“ bearbeiten die Schüler*innen nach einem ersten Treffen und erstem Gedankenaustausch ein Thema ihrer Wahl aus meinen Arbeitsbereichen und präsentieren mir am Ende des Schuljahres ihre Ergebnisse. In diesem Schuljahr nahmen vier Klassen daran teil – so viele wie nie zuvor. Am 14. und am 15. Juni besuchten mich die Kurse des John-Lennon- und des Lessing-Gymnasiums, am 28. Juni Schüler*innen der Theodor-Heuss-Oberschule und zum Abschluss am 6. Juli ein Kurs des Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn im Deutschen Bundestag.

... ebenso wie die Schüler*innen der Theodor-Heuss-Oberschule. Deren Fokus lag vor allem auf der Extremismusprävention.

Und tatsächlich hätte das Thema des John-Lennon-Gymnasiums nicht aktueller sein können: Hate Speech und Fake News. Aus dem vorgestellten Positionspapier und der sich anschließenden Diskussion nehme ich viele wertvolle Gedanken für die aktuelle Debatte rund um das von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) geplante Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (kurz "Netzdurchsetzungsgesetz") mit.

Auch das gewählte Thema „öffentlichen Sicherheit“ des Lessing-Gymnasiums ist weiterhin höchst aktuell. Von sicheren Herkunftsstaaten über Videoüberwachung und mehr Polizist*innen bis hin zu verbesserten Einlasskontrollen bei Großveranstaltungen haben die Schüler*innen mir interessante Impulse für kommende Diskussionen mitgegeben. Ähnliche Themen wählten auch die Schüler*innen der Theodor-Heuss-Oberschule, mit einem Fokus auf Extremismusprävention. Auch hier hatten die Schüler*innen viele spannende Ideen und Ansätze mitgebracht.

Die Schüler*innen des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn präsentierten mir ihre Ergbnisse zu einer besseren Zusammenarbeit der Behörden beim Bund und in den Ländern sowie der europäischen Mitgliedsstaaten bei der Terrorabwehr.

Der Kurs des Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn hat sich auf Terrorabwehr konzentriert und mir präsentiert, wo die Schüler*innen Verbesserungsbedarf bei der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern sowie zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sehen und wie Lösungsansätze aussehen könnten.

Nach den vier Präsentationen in diesem Jahr stelle ich erneut fest: der Rat der Schüler*innen ist für meine Arbeit enorm wichtig. Ich bin immer wieder von den Ergebnissen begeistert und freue mich bereits auf mögliche neue Politikberatungen in der nächsten Legislaturperiode.

Hate Speech und Fake News waren die Themen der Schüler*innen des John-Lennon-Gymnasiums, mit denen ich am Ende noch die Kuppel des Reichtags besucht habe.

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