Rechtspopulismus und Antifeminismus

Ende Juni fand eine sehr interessante Veranstaltung des Deutschen Frauenrats statt. Mit vielen Expert*innen und über 100 Gästen wurde die Frage diskutiert, welche Bedeutung rechtspopulistische Personen und Parteien wie die AfD für den Feminismus haben. Alle waren sich einig: Der Aufstieg des Rechtspopulismus in Deutschland und Europa gefährdet Frauenrechte, die wir über Jahre und Jahrzehnte hart erkämpft haben.

Auf dem Abschlusspodium saß ich mit Justus Bender, Journalist und Autor des Buchs „Was will die AfD?“, Ilona Motyka, Aktivistin in Polen (BABA), Kristy Augustin von der CDU, Petra Pau von der Linken und Gesine Agena von den Grünen. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie Frauen im Einzelnen und die Gesellschaft im Ganzen auf rechtspopulistische und zunehmend antifeministische Positionen reagieren müssen.

Es ist wichtig, dass Frauen wählen gehen. Denn die Stimmen von Frauen sind wahlentscheidend. Es ist gleichzeitig auch wichtig, wofür Frauen wählen - für eine starke Vertretung ihrer Interessen und Bedürfnisse.

Foto: Kerstin Müller

Mitschnitt der Diskussion beim Deutschen Frauenrat

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