Wiederwahl

Es ist eine Ehre und Auszeichnung – und eine große Freude – den Wahlkreis Berlin-Mitte und seine 370.000 Einwohner*innen im Deutschen Bundestag zu vertreten. Mit Herz für Mitte, mit Engagement, guten Ideen und Beharrlichkeit werde ich mich in den nächsten vier Jahren weiterhin für die Belange der Menschen in Berlin-Mitte einsetzen – für gute Arbeitsplätze, sichere Renten, bezahlbaren Wohnraum, öffentliche Sicherheit und ein gutes Miteinander in den Kiezen.

5,6 Prozent mehr Erst- als Zweitstimmen: das ist das Ergebnis eines intensiven und engagierten Wahlkampfes in Berlin-Mitte. Bedanken möchte ich mich daher bei allen Genoss*innen, Wahlkämpfer*innen und Unterstützer*innen. Drei Monate waren wir unermüdlich im Bezirk unterwegs – bei Infoständen, Frühverteilungen, Diskussionsveranstaltungen, Kneipentouren, Sommerfesten, Gewerbetreibenden sowie an den Haustüren bei Tür-zu-Tür. Dabei hat sich niemand weggeduckt, niemand hat sich rausgeredet – alle im Wahlkreis haben mit angepackt. Vor allem das tolle Engagement der vielen Neumitglieder der SPD und ihre Kreativität hat mich beeindruckt und stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft.

Auch bei meinem Team möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken. Für die exzellente Arbeit in den letzten vier Jahren und die hervorragende Unterstützung während des Wahlkampfes! DANKE.

Dass wir den Wahlkreis Berlin-Mitte wieder für die SPD gewonnen haben, ist das einzig Positive des Wahlabends.

Denn die SPD hat die Bundestagswahl deutlich verloren. Die Große Koalition wurde abgewählt. Es ist deshalb richtig, dass die Parteispitze eine erneute Große Koalition ausgeschlossen hat. Die Ursachen für die Niederlage müssen zeitnah und gründlich analysiert werden - und dann gilt es, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und Entscheidungen zu treffen.

Die SPD wird als stärkste Oppositionsfraktion Angela Merkel und die neue Bundesregierung inhaltlich stellen. Es liegt an ihr, trotz massiver Verluste so schnell wie möglich eine handlungsfähige Koalition zu bilden und eine stabile Bundesregierung zu führen. Ich bin gespannt, ob eine schwarz-gelb-grüne Jamaika-Koalition sich in zentralen Fragen auf Vorschläge für Deutschlands Zukunft in Europa einigen kann. Die SPD wird dies engagiert und kritisch begleiten und Vorschläge zu allen wichtigen Themen machen.

Ganz besonders freue ich mich über die Wahl von Andrea Nahles zur neuen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion. Zum ersten Mal in der Geschichte der SPD haben wir diese Position mit einer Frau besetzt. Im Jahr 2017 ist es dafür dringend Zeit!

Seit fast 30 Jahren machen Andrea Nahles und ich gemeinsam Politik. Wir kennen uns seit unserer Juso-Zeit Anfang der 1990er Jahre und engagieren uns im Willy Brandt Center Jerusalem.

Vor allem in den letzten vier Jahren hat Andrea Nahles als Bundesministerin für Arbeit und Soziales sehr engagiert und sehr kompetent mit dem Mindestlohn, der Rente mit 63 und der Steigerung der Erwerbsminderungsrentenreform wichtige Erfolge für die SPD und die Menschen in Deutschland durchgesetzt.

In dieser Zeit ist Andrea Nahles die richtige Wahl für die Spitze der Fraktion. Mit 90,73 Prozent haben wir sie heute in der Fraktionssitzung zu unserer Vorsitzenden gewählt – ein hervorragendes Ergebnis. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr.

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