Menschenkette zur Siemens-Krise

Allein im Gasturbinenwerk in meinem Wahlkreis könnten 300 Mitarbeiter*innen von den Stellenkürzungen betroffen sein. Ich fordere die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich für die Beschäftigten der Siemens-Werke einzusetzen - trotz und gerade wegen der aktuellen politischen Lage.

Menschenkette beim Gasturbinenwerk von Siemens in Moabit u.a. mit Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Swen Schulz, Sprecher der Berlin SPD-Bundestagsabgeordneten (links neben mir).

Die Bundesregierung ist geschäftsführend im Amt und Deutschland hat eine Bundeskanzlerin. Bei allem Verständnis für die Aufgaben und die große Belastung gerade in diesen Tagen fordere ich die Bundeskanzlerin auf, sich bei Siemens-Chef Joe Kaeser dafür stark zu machen, dass die einschneidenden Streichungspläne nicht verwirklicht werden. Die Bundesregierung unterstützt Siemens immer wieder auf vielfältige Art und Weise, etwa bei der Beschaffung von Aufträgen aus dem Ausland. Jetzt muss die Bundeskanzlerin von Siemens einfordern, sich zu Deutschland und Berlin zu bekennen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Berlin eine Resolution verabschiedet, in der wir von Siemens ein Bekenntnis zu den Standorten in Berlin und Ost-Deutschland fordern. Wir stehen fest an der Seite der betroffenen Arbeitnehmer*innen und unterstützen die Belegschaft, Betriebsräte, IG-Metall und den Senat in ihrem Kampf für die Berliner Siemens-Arbeitsplätze.

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