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Sie hat den Wahlsieg fest im Visier

Osnabrück.

Dass sie Ende Januar 2008 unter Ministerpräsident Wolfgang Jüttner (SPD) das Land Niedersachsen regieren wird, steht für sie außer Frage. Dr. Eva Högl, 38 Jahre alt und mit Wurzeln in der Region Osnabrück ausgestattet, ist Jüttners Schattenministerin für Europa. Gestern besuchte sie ihre Genossen im Kreishaus am Schölerberg und sprach dabei mit uns über ...

 


Siegessicher:
Europaexpertin
Dr. Eva Högl
Foto: Martens
...ihren Optimismus: "Wir haben gute Voraussetzungen, die Wahl zu gewinnen." Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und sein Team hätten "viele offene Flanken". Und genau das würden die Wähler am 27. Januar 2008 bestrafen. Da nützten dem Landesvater auch keine Sympathiepunkte: "Stimmungen sind keine Stimmen", stellt die Europaexpertin fest, die aktuell im Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Referat "Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik" leitet.

...ihre Wurzeln: "Wahrscheinlich können viele mehr mit meinem Geburtsnamen Kampmeyer etwas anfangen" , meint Eva Högl. Kurz: Geboren als Eva Kampmeyer, lebte sie bis zu ihrem sechsten Lebensjahr in Osnabrück, wuchs dann aber im Ammerland auf. "Nach dem Abi kehrte ich dann aber zurück nach Osnabrück, um Rechtswissenschaften und internationale Wirtschaftsbeziehungen zu studieren. An der Uni Osnabrück war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt und promovierte 1997 über europäische Sozialpolitik."

...ihren Urlaub: Der müsse jetzt für den Wahlkampf herhalten. Derzeit reise sie quer durch das Land, um für Jüttners Niedersachsen-Team zu werben, "dafür opfere ich selbstverständlich gerne meinen Urlaub".

...ihre erste Amtshandlung: Als Staatsministerin für Europa und regionale Entwicklung wolle sie endlich das Thema Europa in Niedersachsen bündeln. "Derzeit wird in zahlreichen Ministerien ein bisschen vom Kuchen Europa bearbeitet." Da blicke doch keiner mehr durch. Deswegen sei es Zeit, dieses Thema einem eigenständigen Bereich zuzuordnen. Ebenso müsse dringend dafür gesorgt werden, dass die Europabüros (so wie auch das beim Landkreis Osnabrück) nicht mehr den "schrecklichen Namen Europe Direct Informationsrelais" führen dürften.

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