Neue Osnabrücker Zeitung, 30. Oktober 2007 
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Sie hat
den Wahlsieg fest
im Visier
Osnabrück.
Dass sie Ende
Januar 2008 unter Ministerpräsident Wolfgang
Jüttner
(SPD) das Land Niedersachsen regieren wird, steht für sie
außer Frage.
Dr. Eva Högl, 38 Jahre alt und mit Wurzeln in der Region
Osnabrück
ausgestattet, ist Jüttners Schattenministerin für Europa.
Gestern
besuchte sie ihre Genossen im Kreishaus am Schölerberg und sprach
dabei
mit uns über ...
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Siegessicher:
Europaexpertin
Dr. Eva Högl
Foto: Martens |
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...ihren
Optimismus: "Wir
haben gute Voraussetzungen, die Wahl zu gewinnen."
Ministerpräsident
Christian Wulff (CDU) und sein Team hätten "viele offene Flanken".
Und
genau das würden die Wähler am 27. Januar 2008 bestrafen. Da
nützten
dem Landesvater auch keine Sympathiepunkte: "Stimmungen sind keine
Stimmen", stellt die Europaexpertin fest, die aktuell im
Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Referat
"Europäische
Beschäftigungs- und Sozialpolitik" leitet.
...ihre Wurzeln:
"Wahrscheinlich können viele mehr mit meinem Geburtsnamen
Kampmeyer
etwas anfangen" , meint Eva Högl. Kurz: Geboren als Eva Kampmeyer,
lebte sie bis zu ihrem sechsten Lebensjahr in Osnabrück, wuchs
dann
aber im Ammerland auf. "Nach dem Abi kehrte ich dann aber zurück
nach
Osnabrück, um Rechtswissenschaften und internationale
Wirtschaftsbeziehungen zu studieren. An der Uni Osnabrück war ich
als
wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt und promovierte 1997
über
europäische Sozialpolitik."
...ihren Urlaub:
Der müsse
jetzt für den Wahlkampf herhalten. Derzeit reise sie quer durch
das
Land, um für Jüttners Niedersachsen-Team zu werben,
"dafür opfere ich
selbstverständlich gerne meinen Urlaub".
...ihre erste Amtshandlung:
Als Staatsministerin für Europa und regionale Entwicklung wolle
sie
endlich das Thema Europa in Niedersachsen bündeln. "Derzeit wird
in
zahlreichen Ministerien ein bisschen vom Kuchen Europa bearbeitet." Da
blicke doch keiner mehr durch. Deswegen sei es Zeit, dieses Thema einem
eigenständigen Bereich zuzuordnen. Ebenso müsse dringend
dafür gesorgt
werden, dass die Europabüros (so wie auch das beim Landkreis
Osnabrück)
nicht mehr den "schrecklichen Namen Europe Direct Informationsrelais"
führen dürften.
© Neue OZ
online 2006
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