Mehr Schlafplätze für obdachlose Frauen

Im Gespräch mit Ursula Snay, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin, und Claudia Peiter, Leiterin von Evas Haltestelle (vl.n.r)

Bei den aktuellen Temperaturen ist Obdachlosigkeit in Berlin besonders sichtbar. Gerade für Frauen gibt es in Berlin zu wenig geschützte Räume und Beratungsangebote. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass Evas Haltestelle neue, größere und schönere Räume in der Müllerstraße gefunden hat.

In den neuen Räumen stehen 20 Schlafplätze für Frauen zur Verfügung, es werden Gruppenaktivitäten und verschiedene Beratungsangebote organisiert. Ein wichtiges Projekt, das bei Evas Haltestelle ebenfalls Räume gefunden hat, ist „Housing First“. Hier werden Frauen in reguläre Wohnungen vermittelt und in den „eigenen vier Wänden“ von den Sozialarbeiter*innen betreut.

Bei meinem Besuch vor Ort wurde klar, dass Evas Haltestelle dringend eine weitere Sozialarbeiterinnen-Stelle benötigt. Ich hoffe, dass der Bezirk hierfür zeitnah die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt und die Stelle im Haushalt verankert.

Evas Haltstelle freut sich immer über Spenden. Bekleidung für Frauen, Bettwäsche und Handtücher sowie Hygieneartikel werden gerne in der Müllerstraße 126 entgegengenommen.

Evas Haltestelle wird von der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin und der Caritas unterstützt.

Mehr zu  Wahlkreis

Zurück zur Beitragsübersicht